Hier finden Sie Wärmepumpenheizungen für Neubau, Sanierung und Modernisierung – von schnell installierten Brauchwasserwärmepumpen bis hin zu leistungsstarken Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole/Wasser-, als Split- oder Monoblock-System. Entdecken Sie Markenqualität von Herstellern wie Bosch, Buderus, Daikin, LG, Stiebel Eltron, Vaillant, Viessmann oder Wolf uvm. und wählen Sie die Lösung, die zu Ihrem Gebäude, Ihrem Wärmebedarf und Ihrem Budget passt.

Sie sind sich noch unsicher, welche Wärmepumpe die richtige ist? Als spezialisierter Onlineshop für Heizungstechnik bieten wir Ihnen nicht nur eine große Auswahl zu Top Preisen, sondern helfen Ihnen auch bei der Auswahl der passenden Wärmepumpe:

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Wärmepumpe kaufen und effizient heizen im Neubau und Altbau

Wärmepumpen gehören heute zu den beliebtesten Heizsystemen in Deutschland. Sie nutzen kostenlose Umweltwärme aus Luft , Erdreich oder Wasser und machen daraus effiziente Heizenergie für Ihr Zuhause. Moderne Wärmepumpen senken langfristig Heizkosten, reduzieren CO 2 -Emissionen und eignen sich längst nicht mehr nur für Neubauten – auch viele Altbauten lassen sich heute wirtschaftlich mit einer Wärmepumpe beheizen.

Kurzfakten zur Heizungswärmepumpe:

  • Wirkungsgrad ( JAZ ) : Strom zu Wärme: 1 kWh Strom erzeugt bis zu 6 kWh Wärme = Wirkungsgrad (JAZ-Kennzahl)
  • Gerätepreise bei Heizungsdiscount24: ab ca. 1.000 € (Brauchwasser) bis ca. 6.300 € (Sole/Wasser)
  • Förderung: bis zu 70 % Zuschuss über KfW ( BEG EM )
  • Lebensdauer: ca. 20–25 Jahre
  • Marktanteil 2025: knapp 48 % – meistverkaufte Heiztechnik in Deutschland (Quelle: BDH 2026)
  • 80 % der Neuinstallationen erfolgen im Gebäudebestand
  • Ideal für: Neubau, Altbau-Sanierung, Warmwasserbereitung
  • Besonders beliebt: Luft-Wasser-Wärmepumpen (95 % der verkauften Wärmepumpen in 2025, Quelle: BDH 2026)

Gut zu wissen:

„Unsere Fachberater begleiten seit Jahren täglich Kunden bei der Auswahl passender Wärmepumpensysteme für Einfamilienhäuser, Altbausanierungen und Neubauprojekte.“

Welche Vorteile bietet eine Wärmepumpenheizung?

Eine Wärmepumpe überzeugt gegenüber klassischen Heizsystemen in gleich mehreren Bereichen:

  • Deutlich höhere Energieeffizienz als herkömmliche Gas-, Öl- oder Holzheizungen – aus einer Kilowattstunde Strom lässt sich das 2- bis 5-Fache an Wärme erzeugen.
  • Umweltfreundlicher Betrieb mit erheblicher CO 2 -Reduktion
  • Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen
  • Niedrige Betriebskosten trotz höherer Anschaffungsinvestition
  • Möglichkeit zur Kühlung im Sommer (bei vielen Modellen)
  • Geringe Wartungskosten und lange Lebensdauer
  • Nahezu geräuschloser Betrieb bei modernen Geräten

Was gilt es beim Kauf einer Wärmepumpe zu beachten?

Praktische Tipps für die Wärmepumpen-Auswahl:
Wer sich für eine Wärmepumpe interessiert, steht vor einigen Entscheidungen. Diese Punkte helfen bei der Orientierung:

  • Effizienzwert: Ein hoher COP -Wert und die JAZ geben Auskunft über die Effizienz.
    • COP (Coefficient of Performance): Gibt an, wie effizient die Wärmepumpe unter genormten Bedingungen arbeitet – je höher, desto besser.
    • JAZ (Jahresarbeitszahl): Zeigt die tatsächliche Effizienz über ein ganzes Jahr – aussagekräftiger als der COP, weil Praxisbedingungen einfließen.
  • Dimensionierung (kW-Leistung): Das Heizsystem sollte exakt auf den Wärmebedarf des Gebäudes abgestimmt sein. Eine zu große Wärmepumpe taktet häufig und verschleißt schneller, eine zu kleine erreicht unter Umständen an kalten Tagen nicht die benötigte Wärme. Deshalb: Eine professionelle Heizlastberechnung ist die Grundlage für die richtige Dimensionierung!
  • Wärmequelle & Aufstellort: Luft-Wärmepumpen brauchen einen geeigneten Platz im Außenbereich mit ausreichend Abstand zum Nachbarn. Sole-Wasser-Systeme benötigen Erd-Bohrungen oder Kollektorflächen im Garten.
  • Vorlauftemperatur & Heizsystem: Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur , desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Fußbodenheizungen (30–35 °C) sind ideal, aber auch mit modernen Heizkörpern bei 50–55 °C funktioniert es gut.
  • Kältemittel: Geräte mit natürlichen Kältemitteln wie Propan ( R290 ) haben ein sehr niedriges Treibhauspotenzial und erhalten einen zusätzlichen Förderbonus von 5 %.
  • Förderfähigkeit: Seit 2026 gelten strengere Schallschutz-Anforderungen: Luft-Wasser-Wärmepumpen müssen 10 dB unter dem EU-Grenzwert liegen, um förderfähig zu sein. Vor dem Kauf prüfen, ob das Wunschgerät im BAFA -Wärmeerzeugerportal gelistet ist.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe entzieht der Umgebung Wärme und macht diese für Heizung und Warmwasser nutzbar. Die Energie stammt dabei aus:

  • Außenluft
  • Erdreich
  • Grundwasser

Das Prinzip ähnelt einem Kühlschrank – nur umgekehrt: Statt Kälte zu erzeugen, wird Wärme ins Haus transportiert.

Schematische Darstellung des Wärmepumpen-Kreislaufs: Verdampfen, Verdichten, Verflüssigen und Entspannen
So funktioniert der Wärmepumpen-Kreislauf: Verdampfen, Verdichten, Verflüssigen, Entspannen.

Die Wärmepumpe nimmt über einen Verdampfer Wärme auf, verdichtet diese mit einem Kompressor und gibt sie dann über einen Kondensator an das Heizsystem ab.

Der Prozess läuft in vier Schritten ab:

  1. Im Verdampfer nimmt ein Kältemittel die Umgebungswärme auf und verdampft.
  2. Der Kompressor erhöht dann Druck und Temperatur des gasförmigen Kältemittels deutlich.
  3. Im Kondensator wird die gewonnene Wärme an das Heizsystem abgegeben, wobei das Kältemittel wieder flüssig wird.
  4. Das Expansionsventil entspannt danach das Kältemittel, und der Kreislauf beginnt von vorn.

Für diesen Prozess braucht die Wärmepumpe Strom – aber deutlich weniger, als sie an Heizenergie liefert. Aus 1 kWh Strom entstehen je nach System häufig 3 bis 5 kWh Wärmeenergie. Wie effizient das im Jahresschnitt klappt, beschreibt die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ) : Eine JAZ von 4 bedeutet, dass aus einer Kilowattstunde Strom vier Kilowattstunden Wärme werden.

Welche Wärmepumpentypen gibt es und welche passt für mein Haus?

Je nachdem, woher die Wärme stammt und wie das System aufgebaut ist, unterscheidet man mehrere Wärmepumpen-Typen:

Luft-Wasser-Wärmepumpe – Der Klassiker mit rund 95 % Marktanteil. Sie nutzt die Außenluft als Wärmequelle und lässt sich nahezu überall aufstellen. Es gibt zwei Bauarten: Beim Monoblock sitzt die gesamte Technik in einem Außengerät, nur Wasserleitungen führen ins Haus. Beim Split-System wird die Kältemitteltechnik auf ein Außen- und ein Innengerät verteilt – das kann bei beengten Platzverhältnissen Vorteile bieten.

Sole/Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) – Hier liefert das Erdreich über Erdsonden oder Flächenkollektoren die Wärme. Die Temperaturen im Boden sind ganzjährig stabiler als in der Luft, was zu einer höheren Effizienz führt. Dafür ist die Erschließung aufwändiger und genehmigungspflichtig.

Wasser/Wasser-Wärmepumpe – Nutzt Grundwasser als Wärmequelle und erreicht die höchsten Effizienzwerte. Voraussetzung ist ein geeignetes Grundwasservorkommen und eine wasserrechtliche Genehmigung.

Brauchwasserwärmepumpe – Ein kompaktes Gerät, das ausschließlich Warmwasser bereitet. Ideal als Ergänzung zu einer bestehenden Heizung oder in Kombination mit einer Photovoltaikanlage.

Hybrid-Wärmepumpe – Kombiniert eine Wärmepumpe mit einem vorhandenen Gas- oder Ölkessel. An milden Tagen arbeitet die Wärmepumpe allein, bei sehr niedrigen Temperaturen springt der Kessel unterstützend ein. Ein praktikabler Einstieg für Gebäude, die noch nicht vollständig auf erneuerbare Wärme umgestellt werden können.

Welche Wärmepumpe passt zu meinem Haus?

Die Wahl der richtigen Wärmepumpe hängt vor allem ab von:

  • Gebäudetyp (Neubau, Altbau)
  • Dämmung
  • Heizkörpern oder Fußbodenheizung
  • Platzverhältnissen
  • Budget
  • Gewünschter Förderung

Typische Wärmepumpen-Empfehlungen aus der Praxis:

Situation Geeignete Technologie Warum? / Praxis-Hinweis
Neubau mit Fußbodenheizung Luft-Wasser-Wärmepumpe (Monoblock/Split) Höchste Wirtschaftlichkeit, geringe Investitionskosten, idealer Betriebspunkt durch niedrige Vorlauftemperaturen.
Altbau (teilsaniert / große Heizkörper) Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe (z.B. mit R290) Schafft bis zu 65°C Vorlauf. Oft ist kein fossiler Spitzenlastkessel mehr nötig, wenn die Heizflächen optimiert werden.
Altbau (ungedämmt, Denkmalschutz, sehr hohe Vorlauftemperaturen) Hybrid-Wärmepumpe oder Hochtemperatur-WP Gas/Öl fängt extreme Minustemperaturen ab. Hochtemperatur-WPs sind in der Anschaffung und im Betrieb meist teurer.
Altbau mit Direktstrom- / Nachtspeicherheizung Luft-Luft-Wärmepumpe (Split-Klimaanlagen) Günstige Nachrüstung, da kein wasserführendes Rohrsystem im Haus liegt. Großer Bonus: Kann im Sommer auch kühlen.
Nur Warmwasser optimieren Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) Ausschließlich für die Warmwassererzeugung – ideal auch als Ergänzung zu bestehenden fossilen Heizsystemen.
Großes Grundstück (Garten / Bohrung möglich) Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) Höchste Effizienz im tiefsten Winter durch konstante Erdwärme. Höhere Erschließungskosten, aber sehr langlebig.

Unsere Erfahrung aus der Praxis:

„Aus unserer Beratung zeigt sich: Viele Häuser aus den 70er-, 80er- oder 90er-Jahren können bereits ohne Komplettsanierung effizient mit Wärmepumpen betrieben werden.“

Luft-Wasser-Wärmepumpe: Die beliebteste Lösung

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist heute die am häufigsten verbaute Wärmepumpe in Deutschland (95 % aller verkauften Wärmepumpen in 2025, Quelle: BDH). Sie nutzt die Außenluft als Wärmequelle und eignet sich:

  • für Neubauten
  • für viele Altbauten
  • für Sanierungen
  • für Kombinationen mit Photovoltaik

Vorteile einer Luft-Wasser-Wärmepumpe

  • Keine Erdarbeiten notwendig
  • Vergleichsweise geringe Anschaffungskosten
  • Einfache Nachrüstung
  • Einfache Installation
  • Moderne Geräte arbeiten sehr leise
  • Auch mit Heizkörpern möglich

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe, oft auch Luftwärmepumpe genannt, besteht typischerweise aus einer Außeneinheit, die die Umgebungsluft ansaugt, und einer Inneneinheit, die die gewonnene Wärme an das Heizsystem übergibt. Bei Monoblock-Ausführungen sind alle Komponenten in der Außeneinheit untergebracht, während Split-Systeme den Kältekreislauf auf Außen- und Innengerät aufteilen.

Außeneinheit einer Vaillant Luft-Wasser-Wärmepumpe zur Außenaufstellung
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Vaillant.

Moderne Geräte arbeiten auch bei Minusgraden effizient

Aktuelle Modelle erreichen selbst bei niedrigen Außentemperaturen hohe Effizienzwerte und Vorlauftemperaturen bis zu 70–75 °C. Dadurch eignen sich moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen heute deutlich besser für Altbauten – die in der Regel schlechter gedämmt sind und meist mit Heizkörpern ausgestattet sind –, als noch vor wenigen Jahren.

Viele Hersteller bieten innovative Lösungen: Die Vaillant aroTHERM Plus arbeitet beispielsweise mit dem natürlichen Kältemittel R290 und erreicht Vorlauftemperaturen bis 75 °C – ideal für den Einsatz in Bestandsgebäuden. Die Viessmann Vitocal 250-A überzeugt durch moderne Invertertechnologie und einen besonders geräuscharmen Betrieb.

Monoblock- oder Split-Wärmepumpe?

Viele Käufer fragen sich: Welche Bauweise ist besser?

Monoblock-Wärmepumpe

Bei einer Monoblock-Wärmepumpe sind alle technischen Komponenten – Verdampfer , Verdichter, Kondensator und Expansionsventil – in einem einzigen Außengerät untergebracht. Der komplette Kältekreislauf ist somit versiegelt und werksseitig vorgefüllt, was die Installation erheblich vereinfacht. Die Verbindung zum Heizungssystem erfolgt über isolierte Wasserrohre, die durch die Hauswand geführt werden.

Diese Bauweise bietet den Vorteil, dass keine Kältemittelarbeiten vor Ort erforderlich sind. Es werden lediglich Wasser- und Stromleitung angeschlossen. Das macht die Installation schneller, unkomplizierter und vermeidet potenzielle Kältemittel-Leckagen.

Vergleich verschiedener Monoblock-Wärmepumpen führender Markenhersteller
Monoblock-Wärmepumpen namhafter Hersteller.

Vorteile Monoblock-Wärmepumpe:

  • Einfachere Installation
  • Kein Kälteschein notwendig
  • Wartungsarm
  • Besonders beliebt im Einfamilienhaus

Split-Wärmepumpe

Bei einer Split-Wärmepumpe teilen sich Außen- und Inneneinheit die Technik.

Vorteile Split-Wärmepumpe:

  • Flexible Aufstellung
  • Teilweise kompaktere Außengeräte
  • Geringe Wärmeverluste bei langen Leitungswegen

Wärmepumpe Innenaufstellung

Ist im Außenbereich kein Platz für ein Gerät oder soll die Optik des Gartens nicht gestört werden, ist eine Wärmepumpe zur Innenaufstellung die ideale Lösung. Hierbei wird das Gerät komplett im Keller oder Hauswirtschaftsraum installiert und die Außenluft über Luftkanäle durch die Hauswand angesaugt. Fast jede moderne Inverter Wärmepumpe lässt sich heute so steuern, dass sie ihre Leistung stufenlos anpasst, was gerade bei der Innenaufstellung für einen extrem leisen Betrieb sorgt.

Unsere Erfahrung aus der Praxis:

„Monoblock-Wärmepumpen werden aktuell im privaten Wohnbereich deutlich häufiger nachgefragt, da Installation und Wartung oft unkomplizierter sind.“

Brauchwasserwärmepumpe: Effiziente Warmwasserbereitung und ideale Ergänzung für bestehende Heizsysteme

Warmwasser-Wärmepumpen konzentrieren sich ausschließlich auf die Warmwasserbereitung und sind somit eine Alternative zum Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer . Sie nutzen die kostenlose Umgebungswärme aus dem Keller, Hauswirtschaftsraum oder anderen Räumen und übertragen diese auf das Trinkwasser. Diese Geräte bestehen aus einem integrierten Warmwasserspeicher (meist 200–300 Liter) und einer kompakten Wärmepumpeneinheit.

Die Technologie reduziert den Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung erheblich – im Vergleich zu elektrischen Durchlauferhitzern um bis zu 70 %.

Wärmepumpe im Altbau – funktioniert das wirklich?

Ja – moderne Wärmepumpen funktionieren heute häufig auch im Altbau sehr gut. Entscheidend sind:

  • Vorlauftemperatur
  • Heizkörpergröße
  • Dämmstandard
  • Heizlast des Gebäudes

Lange galt die Wärmepumpe als reine Neubau-Lösung – diese Einschätzung ist überholt. Rund 80 % aller 2025 installierten Wärmepumpen wurden in Bestandsgebäuden eingebaut. Moderne Geräte erreichen auch bei höheren Vorlauftemperaturen gute Effizienzwerte.

Entscheidend ist eine realistische Einschätzung des Gebäudes: Wie gut ist die Dämmung? Welche Heizkörper sind verbaut? Welche Vorlauftemperatur wird benötigt? In vielen Altbauten reicht bereits der Austausch einzelner Heizkörper gegen größere Modelle, um die Vorlauftemperatur zu senken und die Wärmepumpe effizient zu betreiben. Wer nicht sofort komplett umsteigen möchte, kann mit einer Hybrid-Wärmepumpe starten und den bestehenden Kessel als Spitzenlastabdeckung behalten.

Moderne Wärmepumpen haben technologisch enorme Fortschritte gemacht. Invertertechnik sorgt für eine stufenlose Leistungsanpassung, was den Stromverbrauch senkt und die Lebensdauer erhöht. Die Vorlauftemperaturen sind gestiegen – viele Geräte erreichen inzwischen 75 °C und mehr, was auch den Einsatz mit konventionellen Heizkörpern erlaubt.

Ein wichtiger Fortschritt sind moderne Wärmepumpen mit R290 -Kältemittel. R290 ist nichts anderes als Propan – ein natürlicher Stoff, der die Umwelt kaum belastet. Ältere Kältemittel schaden dem Klima bis zu 400-mal stärker. Gleichzeitig arbeiten R290-Geräte effizienter und sparen dadurch Strom. Für Handwerker ein großer Vorteil: Die Installation ist einfacher, da keine spezielle Kälteschulung nötig ist. Das System ist sicher verschlossen und enthält nur wenig Kältemittel.

Smart-Home-Funktionen erlauben die Vernetzung mit anderen Haustechnologien wie Photovoltaikanlagen oder Batteriespeichern. So kann die Wärmepumpe beispielsweise bevorzugt dann laufen, wenn selbst erzeugter Solarstrom zur Verfügung steht.

Häufige Fehleinschätzung:

„Viele Eigentümer gehen davon aus, dass eine Wärmepumpe nur mit Fußbodenheizung funktioniert. In der Praxis können jedoch viele bestehende Heizkörper weiter genutzt werden.“

Oft reicht bereits:

  • ein hydraulischer Abgleich
  • der Austausch einzelner Heizkörper
  • eine optimierte Heizkurve

um gute Effizienzwerte zu erreichen.

Kann man eine Wärmepumpe mit normalen Heizkörpern betreiben?

Ja, eine Wärmepumpe lässt sich problemlos mit Heizkörpern betreiben, auch wenn sie mit niedrigeren Vorlauftemperaturen als klassische Gas- oder Ölheizungen arbeitet. Zum einen erreichen moderne Wärmepumpen heute deutlich höhere Vorlauftemperaturen als frühere Systeme. Wie erwähnt, eignen sich hier Wärmepumpen mit natürlichem Kältemittel R290 oft sehr gut für Bestandsgebäude, da es extrem effizient ist, wodurch bis zu 6 kWh aus nur 1 kWh Strom erzeugt werden kann und hohe Temperaturen von bis zu 75 °C möglich sind. Das macht es ideal für die Modernisierung von Altbauten mit bestehenden Heizkörpern.

Aber auch andere Wärmepumpen können mit vorhandenen Heizkörpern betrieben werden – hier ist die Größe entscheidend: Die niedrigere Vorlauftemperatur kann durch eine größere Fläche der Heizkörper sehr gut kompensiert werden. Oft eignen sich große Plattenheizkörper im Altbau überraschend gut. Kleine, kompakte Heizkörper müssen gegebenenfalls durch größere ausgetauscht werden. Ein hydraulischer Abgleich zeigt, ob das bestehende System bereits geeignet ist.

Eine weitere Alternative sind spezielle Wärmepumpenheizkörper , auch Niedertemperatur-Heizkörper genannt: Sie arbeiten auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen sehr effizient.

Unsere Erfahrung aus der Praxis:

„Die größte Fehleinschätzung vieler Kunden ist, dass eine Wärmepumpe nur mit einer Fußbodenheizung funktioniert.“
— Sebastian Ebinger, Heizungsbauer bei HeizungsDiscount24

Was kostet eine Wärmepumpe?

Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe hängen stark vom gewählten System und der Leistung ab.

Typische Preise bei Heizungsdiscount24.de:

Wärmepumpentyp Preisbereich
Brauchwasserwärmepumpe ab ca. 1.100 €
Luft-Wasser-Wärmepumpe ab ca. 3.500 €
Split-Wärmepumpe ab ca. 2.900 €
Sole-Wasser-Wärmepumpe ab ca. 7.700 €
Hybrid-Wärmepumpe-System ab ca. 7.500 €

Neben dem Gerät selbst fallen bei einer Neuinstallation weitere Kosten an:

  • Installation und Inbetriebnahme durch einen Fachbetrieb
  • Gegebenenfalls ein Pufferspeicher oder Warmwasserspeicher (ab ca. 800 €)
  • Steuerungs- und Regelungstechnik, falls nicht im Wärmepumpenpaket enthalten
  • Bei Erdwärme die Bohrung oder Verlegung der Kollektoren

Spar-Tipp:

Die Preise für Wärmepumpen unterscheiden sich je nach Anbieter teils erheblich – ein Vergleich kann schnell mehrere Tausend Euro Unterschied machen. Es lohnt sich, Angebote online bei uns zu vergleichen.

Welche Wärmepumpen Hersteller sind empfehlenswert?

In unserer täglichen Beratung zeigt sich: Viele Kunden orientieren sich bei der Wahl ihrer Wärmepumpe stark an bekannten Herstellern. Marken wie Vaillant, Viessmann oder Bosch stehen für unterschiedliche Schwerpunkte – von besonders leisen Geräten bis hin zu hoher Effizienz im Altbau. Hier ein Überblick:

Hersteller Details, Serien & Schwerpunkte
Bosch besticht durch die Compress-Reihe mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Compress 6800i AW kombiniert höchste Effizienz mit elegantem Design und intuitivem Bedienkonzept.
Buderus vereint Tradition und Innovation mit besonders systemorientierten Lösungen. Die Logatherm WLW-Serie überzeugt durch hochwertige Verarbeitung und durchdachte Systeme.
Carrier bringt amerikanisches Know-how und globale Erfahrung in den Wärmepumpenmarkt ein. Mit der Aquasnap-Serie bietet das Unternehmen professionelle Lösungen auch für größere Projekte und Gewerbeimmobilien.
Daikin bringt als globaler Klimatechnik-Spezialist jahrzehntelange Erfahrung in die Wärmepumpentechnologie ein. Die Altherma-Serie bietet innovative Lösungen vom Einfamilienhaus bis zum Mehrfamiliengebäude.
Kermi bietet mit der x-change aqua eco eine effiziente Brauchwasserwärmepumpe für die moderne Warmwasserbereitung – ideal als Ergänzung zu bestehenden Heizsystemen oder in Kombination mit einer Photovoltaikanlage.
LG bringt mit der Therma V-Technologie koreanische Innovationskraft in den europäischen Markt. Die Therma V R290 arbeitet mit natürlichem Kältemittel und überzeugt durch hohe Effizienz und moderne Steuerungstechnik.
Stiebel Eltron gilt als Pionier der Wärmepumpentechnologie in Deutschland und überzeugt mit besonders effizienten und langlebigen Produkten. Die WPL-Serie bietet optimierte Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen.
Tesy hat sich als Spezialist für Brauchwasserwärmepumpen etabliert. Die Aquathermica-Serie bietet kompakte Lösungen für die effiziente Warmwasserbereitung mit integrierter Wärmepumpentechnologie.
Vaillant bietet mit der aroTHERM und flexoTHERM Serie zuverlässige Wärmepumpen für jeden Einsatzbereich. Die aroTHERM plus arbeitet mit dem natürlichen Kältemittel R290 und erreicht Vorlauftemperaturen bis 75 °C.
Viessmann setzt als deutscher Premiumhersteller mit der Vitocal-Serie auf höchste Qualität und innovative Technologie. Besonders die Vitocal 250-A überzeugt durch hervorragende Effizienzwerte und Geräuscharmut.
Wolf punktet als Komplettanbieter mit perfekt abgestimmten Systemlösungen aus einer Hand. Die CHA-Modelle bestechen durch extreme Laufruhe und hochwertige Komponenten.

Häufige Fragen zur Wärmepumpe

Welche Leistung braucht eine Wärmepumpe für 120 qm, 180 qm …?

Das hängt vom energetischen Zustand des Gebäudes ab. Als grobe Orientierung kann man nennen:

Wohnfläche Gut gedämmter Neubau Teilsanierter Altbau Unsanierter Altbau
80 qm ca. 4–5 kW ca. 6–8 kW ca. 8–10 kW
120 qm ca. 5–7 kW ca. 8–11 kW ca. 11–15 kW
150 qm ca. 5–8 kW ca. 8–11 kW ca. 12–15 kW
180 qm ca. 7–10 kW ca. 11–16 kW ca. 16–22 kW

Detaillierter können Sie die benötigte Leistung mit unserem interaktiven Heizlastrechner berechnen.

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Moderne Geräte arbeiten deutlich leiser als ältere Systeme. Viele aktuelle Modelle liegen im Bereich eines leisen Gesprächs.

Kann eine Wärmepumpe auch kühlen?

Ja. Viele Systeme bieten eine Kühlfunktion im Sommer.

Wie lange hält eine Wärmepumpe?

Typisch sind 20 bis 25 Jahre Lebensdauer.

Ist eine Wärmepumpe im Altbau sinnvoll?

In vielen Fällen ja – besonders mit moderner Hochtemperaturtechnik.

Noch Fragen zur passenden Wärmepumpe?

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Die Wahl der richtigen Wärmepumpe hängt von vielen Faktoren ab:

  • Wärmebedarf
  • Gebäudezustand
  • Heizsystem
  • Fördermöglichkeiten
  • Platzverhältnisse

Unsere Fachberater unterstützen Sie gerne bei der Auswahl der passenden Lösung – verständlich, praxisnah und markenunabhängig.

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