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Sie benötigen eine neue, sichere Heizöl-Lagerungsmöglichkeit? Unsere Öltanks der Marken Viessmann oder Buderus eignen sich für Neuinstallationen oder Austausch und bieten für unterschiedliche Platzverhältnisse und Volumenanforderungen die jeweils passende Lösung.

Ihre Fachberatung im Onlineshop - so kaufen Sie den richtigen Öltank

Öltanks online kaufen: Sichere Heizöllagerung für ein zuverlässig warmes Zuhause

Kurzfakten - Öltanks auf einen Blick

  • Tankarten: Batterietank, Standortgefertigter Tank, Erdtank
  • Materialien: Polyethylen (PE), Polyamid (PA), GFK, Stahl
  • Typische Größe EFH: ca. 3.000 Liter auf rund 1,5 m² Stellfläche
  • Sicherheitsprinzip: doppelwandig oder mit öldichtem Auffangraum
  • Prüfintervall oberirdisch: alle 5 Jahre (ab 10.000 l oder in Schutzgebieten)
  • Prüfintervall unterirdisch: alle 5 Jahre, in Schutzgebieten alle 2,5 Jahre
  • Lebensdauer: ca. 30 Jahre bei regelmäßiger Wartung
  • Maximale Lagerung im Heizraum: 5.000 Liter

Stand: April 2026 – geprüft von der HeizungsDiscount24-Fachredaktion

Moderner doppelwandiger Öltank im Heizungskeller
Moderne Öltanks bieten höchste Sicherheit durch doppelwandige Konstruktionen.

Ein Öltank ist das Herzstück der Brennstoffversorgung für Ihre Ölheizung. Erfahren Sie hier alles Wichtige über Bauarten, Materialien, Vorschriften und Kosten, um die optimale Lösung für Ihr Zuhause zu finden.

Was ist ein Öltank?

Ein Öltank ist der zentrale Lagerbehälter einer Ölheizung. Er bevorratet das Heizöl, aus dem der Brenner laufend kleine Mengen entnimmt und in Wärme umsetzt. Damit ist der Tank das Bindeglied zwischen Lieferung und Wärmeerzeugung – und übernimmt zugleich eine wichtige Sicherheitsfunktion, denn Heizöl gilt als wassergefährdender Stoff (WGK 2).

Moderne Öltanks sind so konstruiert, dass kein Tropfen Öl in die Umwelt gelangt. Dafür sorgt das Prinzip der doppelten Sicherheit: Entweder ist der Tank doppelwandig ausgeführt, oder er steht in einem öldichten Auffangraum, der das gesamte Tankvolumen aufnehmen kann.

Welche Arten von Öltanks gibt es?

Bei der Heizöllagerung haben sich drei Bauarten etabliert. Welche davon passt, hängt vom verfügbaren Platz, vom Lagervolumen und von den baulichen Gegebenheiten ab.

  • Batterietank: Mehrere kleinere Einzelbehälter werden zu einer „Batterie" verbunden. Meist aus PE, PA oder GFK gefertigt – oft doppelwandig und damit ohne separaten Auffangraum nutzbar. Vorteil: Die Einzelmodule passen durch jede Standardtür, der Aufbau ist schnell, das Volumen lässt sich erweitern.
  • Standortgefertigter Tank: Wird in Einzelteilen angeliefert und direkt am Aufstellort montiert. Ideal bei schwierigen Räumen oder hohen Lagervolumen ab 5.000 Litern. Häufig aus GFK oder Stahl mit Innenhülle, doppelwandig mit Vakuum-Leckanzeige.
  • Erdtank: Wird im Garten vergraben. Spart Platz im Haus und ermöglicht große Volumen. Pflicht ist die doppelwandige Ausführung mit Leckanzeigegerät; je nach Bauart aus Stahl (zylindrisch, DIN 6608) oder GFK (kugelförmig).

Welche Variante geeigneter ist, hängt stark von der individuellen Situation ab – Kellergröße, Zugang, Grundstück und gewünschtes Lagervolumen geben den Ausschlag.

Worauf kommt es beim Öltank-Kauf an?

Ein Öltank begleitet ein Haus oft mehrere Jahrzehnte. Damit die Anlage später ohne Nacharbeiten zugelassen, sicher und langlebig läuft, lohnt es sich, vor dem Kauf einige Punkte abzuklären.

  • Lagervolumen & Dimensionierung: Übliche Größenordnung für ein Einfamilienhaus sind etwa 3.000 Liter; bei höherem Verbrauch oder seltenen Lieferungen entsprechend mehr. Eine Reserve für Lieferengpässe einplanen.
  • Bauart & Aufstellort: Keller, Nebenraum oder unterirdisch im Garten – jede Variante stellt andere Anforderungen an Platz, Statik und Zugang. Im selben Raum wie der Heizkessel dürfen maximal 5.000 Liter gelagert werden.
  • Material: Kunststoff (PE, PA, GFK) ist leicht, korrosionsfrei und meist günstiger; Stahltanks gelten als besonders robust und langlebig.
  • Doppelte Sicherheit: Doppelwandige Tanks mit Leckanzeige benötigen keine separate Auffangwanne. Einwandige Tanks brauchen zwingend einen öldichten Auffangraum.
  • Pflicht-Ausstattung: Grenzwertgeber (verhindert Überfüllung), Füllstandsanzeiger, Antiheberventil und – bei doppelwandiger Bauweise – ein Leckanzeigegerät.
  • Zulassung: Jeder Tank braucht einen Eignungsnachweis (DIN-Norm, Bauartzulassung oder Eignungsfeststellung).
  • Hochwasser- und Schutzgebiete: In ausgewiesenen Gebieten gelten strengere Anforderungen, etwa Auftriebssicherung oder kürzere Prüfintervalle.
Planung und Kauf eines Öltanks
Die richtige Dimensionierung und Bauart sind entscheidend beim Öltank-Kauf.

Experten-Tipp zur Tankgröße

Welche Tankgröße sinnvoll ist, hängt unmittelbar vom Wärmebedarf des Gebäudes ab. Wer den Bedarf grob einschätzen möchte, findet im Heizlastrechner eine erste Orientierung – die endgültige Auslegung gehört in die Hand eines Fachbetriebs.

Welche Vorschriften gelten für Öltanks?

Seit dem 1. August 2017 regelt die AwSV bundesweit einheitlich, wie Heizöltanks errichtet, betrieben und stillgelegt werden müssen. Heizöl gehört zur Wassergefährdungsklasse 2 – entsprechend hoch sind die Anforderungen.

Die wichtigsten Pflichten im Überblick:

  • Anzeigepflicht (§ 40 AwSV): Errichtung, Änderung oder Stilllegung mindestens sechs Wochen vorher bei der Unteren Wasserbehörde anzeigen.
  • Anlagendokumentation (§ 43 AwSV): Aufbau, Bauart, Zulassungen und Prüfzeugnisse müssen dokumentiert und bei Eigentümerwechsel übergeben werden.
  • Fachbetriebspflicht: Bei Tankanlagen über 1.000 Liter dürfen Errichtung, Innenreinigung, Prüfung und Stilllegung nur durch einen WHG-zertifizierten Fachbetrieb erfolgen.
  • Hochwasserschutz: In Überschwemmungs- und Risikogebieten sind hochwassersichere Ausführung bzw. Nachrüstung Pflicht.

Wie oft muss ein Öltank geprüft werden?

Die wiederkehrende Prüfpflicht hängt von Größe, Bauart und Standort ab. Nach AwSV gelten außerhalb von Schutzgebieten folgende Intervalle:

Tank-Bauart Volumen Prüfintervall
Oberirdisch bis 10.000 l keine wiederkehrende Prüfpflicht
Oberirdisch über 10.000 l alle 5 Jahre
Unterirdisch alle Größen alle 5 Jahre

Innerhalb von Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten verkürzen sich die Intervalle: Oberirdische Anlagen über 1.000 Liter alle 5 Jahre, unterirdische Tanks alle 2,5 Jahre. Unabhängig von der Pflicht empfiehlt sich eine freiwillige Sichtkontrolle zu Beginn jeder Heizperiode sowie vor und nach jedem Befüllen – das spart spätere Reparaturen und reduziert das Haftungsrisiko.

Welches Zubehör gehört zum Öltank?

Der Tank selbst ist nur ein Teil der Anlage. Damit Befüllung, Entnahme und Sicherheit zuverlässig funktionieren, gehört eine Reihe von Komponenten dazu:

  • Grenzwertgeber: schaltet den Tankwagen beim Befüllen rechtzeitig ab.
  • Füllstandsanzeiger: zeigt den aktuellen Ölstand – mechanisch, elektronisch oder pneumatisch.
  • Antiheberventil: verhindert das Auslaufen über die Saugleitung.
  • Leckanzeigegerät: überwacht bei doppelwandigen Tanks den Zwischenraum.
  • Saug- und Rücklaufleitungen, Füllrohre, Entlüftung: mit Schutzrohr und Gefälle verlegt.
  • Auffangwannen, Dichtflächen, Domschachtabdeckungen: je nach Bauart und Aufstellort.

Im Sortiment unter Öltank-Zubehör finden sich die passenden Komponenten für Neuinstallation und Nachrüstung.

Was kostet ein Öltank?

Die Anschaffungskosten eines Öltanks hängen vor allem von Bauart, Material und Volumen ab. Ein Batterietank ist in der Regel die preisgünstigste Lösung, ein Erdtank die aufwendigste – schon wegen Erdarbeiten und Nebengewerken. Hinzu kommen Kosten für Zubehör (Grenzwertgeber, Anzeigen, Leitungen) sowie für Aufstellung, Anschluss und gegebenenfalls die Demontage einer Altanlage. Konkrete Beträge für diese Posten hängen stark von Gebäude, Region und Fachbetrieb ab und lassen sich nur individuell ermitteln.

Spar-Tipp

Die Preise für Öltanks unterscheiden sich je nach Anbieter teils erheblich – ein Vergleich kann schnell mehrere Hundert Euro Unterschied machen. Es lohnt sich, Angebote online bei uns (heizungsdiscount24.de/oeltanks/) zu vergleichen.
Kosten und Preise für Öltanks vergleichen
Ein Preisvergleich beim Öltank-Kauf lohnt sich und spart bares Geld.

Gibt es eine Förderung für Öltanks?

Für den Öltank selbst gibt es keine eigene staatliche Förderung. Relevant ist die Förderkulisse vor allem dann, wenn die Ölheizung gegen ein erneuerbares System getauscht wird – dann gehört die Demontage des Altanks häufig zu den förderfähigen Umfeldmaßnahmen.

Förderart Fördersatz Voraussetzung
BEG-Grundförderung Heizungstausch 30 % Einbau erneuerbares Heizsystem durch Fachbetrieb
Klimageschwindigkeitsbonus +20 % Austausch funktionstüchtiger Ölheizung gegen erneuerbares System
Einkommensbonus +30 % Haushaltseinkommen ≤ 40.000 € (selbstnutzend)
Demontage Altanlage im Rahmen der BEG als Umfeldmaßnahme bei Heizungstausch

Anträge laufen über das KfW-Portal und müssen vor Auftragsvergabe gestellt werden.

* Stand April 2026 – Alle Angaben ohne Rechtsverbindlichkeit und ohne Gewähr.

Führende Hersteller für Öltanks

Im Sortiment von HeizungsDiscount24 sind etablierte Marken vertreten, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte abdecken:

  • Buderus – Ein traditionsreicher deutscher Hersteller von Heiztechnik mit breitem Sortiment an Öltanks und passendem Zubehör für Bestands- und Neuanlagen.
  • Daikin – Bekannt vor allem für Klima- und Wärmepumpentechnik; im Bereich Öltanks bietet Daikin abgestimmtes Zubehör für die eigenen Heizsysteme.
  • Viessmann – Großer deutscher Heiztechnik-Hersteller mit langjähriger Erfahrung in der Öllagerung und einem breiten Programm an Öltanks und Zubehör.

Häufige Fragen

Wie lange hält ein Öltank?

Hochwertige Öltanks sind auf eine Nutzung von rund 30 Jahren ausgelegt – Voraussetzung ist eine regelmäßige Wartung durch einen Fachbetrieb. Material, Aufstellbedingungen und Pflege beeinflussen die tatsächliche Lebensdauer deutlich.

Welche Tankgröße brauche ich mit einem Öltank für 150 qm?

Als grobe Orientierung gelten folgende Werte für ein durchschnittlich gedämmtes Einfamilienhaus:

Wohnfläche Typisches Tankvolumen
ca. 100 qm 2.000 l
ca. 150 qm 3.000 l
ca. 200 qm 4.000 – 5.000 l

Die exakte Auslegung hängt vom Wärmebedarf ab – eine erste Einschätzung liefert der Heizlastrechner.

Wann muss ein Öltank gereinigt werden?

Eine Tankreinigung ist sinnvoll, wenn sich Ölschlamm gebildet hat oder Ablagerungen den Brennerbetrieb stören – in der Praxis etwa alle 8 bis 10 Jahre. Sie wird ausschließlich von Fachbetrieben durchgeführt.

Darf ich einen Öltank selbst einbauen?

Bei Tankanlagen über 1.000 Liter ist die Errichtung einem WHG-zertifizierten Fachbetrieb vorbehalten. Eigenleistung ist rechtlich nur bei kleineren Behältern möglich, wegen Haftungsrisiken aber nicht zu empfehlen.

Was passiert mit dem alten Öltank bei einem Heizungstausch?

Bei einem Wechsel auf ein erneuerbares Heizsystem wird der Altanlage außer Betrieb genommen, gereinigt und durch einen zertifizierten Fachbetrieb demontiert. Die fachgerechte Entsorgung kann im Rahmen der BEG als Umfeldmaßnahme förderfähig sein.

Noch Fragen zur richtigen Öltank-Wahl?

Die Wahl des passenden Öltanks und des richtigen Zubehörs erfordert oft eine genaue Abstimmung auf die baulichen Gegebenheiten. Unsere Experten helfen Ihnen gerne dabei, die optimale und vorschriftsmäßige Lösung für Ihr Zuhause zu finden.

Telefonische Beratung zu Öltanks

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Kurzzusammenfassung

Öltanks sorgen für eine sichere und unabhängige Heizöl-Lagerung – ob als platzsparender Batterietank im Keller, als maßgeschneiderter Standortbau oder als unterirdischer Erdtank im Garten. Wer auf zugelassene Bauart, doppelte Sicherheit und passendes Zubehör achtet, hat über Jahrzehnte zuverlässige Wärme. Welcher Tank am besten passt, hängt von Platz, Volumen und baulicher Situation ab.


Fach-Redaktion: Dieser Ratgeber wurde von der Fachredaktion von HeizungsDiscount24 erstellt. Wir prüfen unsere Inhalte regelmäßig auf technische Aktualität.

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