Ihre Fachberatung im Onlineshop - so kaufen Sie die richtige Elektroheizung

Elektroheizung kaufen: Flexibel heizen mit Strom für Zusatzbedarf und unabhängige Räume

Kurzfakten - Elektroheizung auf einen Blick

  • Wirkprinzip: Direkte Umwandlung von Strom in Wärme, nahezu 100 % Energieumwandlung im Gerät
  • Typische Bauformen: Infrarotheizung, Konvektor, Flächenspeicher, Elektro-Heizkessel, Schnellheizer, Elektrokamin
  • Leistungsbereich Einzelgeräte: meist 300 bis 2.400 Watt
  • Installation: Stecker rein – oder Festanschluss durch Elektrofachkraft
  • Ideal für: Zusatzheizung, Einzelräume, Bad, Hobbyraum, Ferienhaus, Tiny House, gut gedämmte Neubauten
  • Kombination: In Verbindung mit Photovoltaik-Anlage besonders attraktiv
  • Förderung: Als alleinige Hauptheizung nicht über die BEG förderfähig – siehe Kosten-Abschnitt
  • Lebensdauer: Langlebige Technik mit wenigen beweglichen Teilen, kaum Wartungsaufwand

Stand: April 2026 – geprüft von der HeizungsDiscount24-Fachredaktion

Moderne Elektroheizung an der Wand
Elektroheizungen wandeln Strom direkt in Wärme um.

Ob im Wintergarten, Bad, Hobbyraum oder Ferienhaus: Eine Elektroheizung bringt schnell Wärme dorthin, wo weder Gasanschluss noch Heizkörper vorhanden sind. Mit nur einer Steckdose oder einem Stromanschluss ist sie sofort einsatzbereit – ohne Schornstein, ohne Wassertechnik, ohne aufwendige Installation. Bei HeizungsDiscount24 finden Sie Elektroheizungen in allen gängigen Bauformen – von der dezenten Infrarotheizung über den schnellen Konvektor bis hin zum vollwertigen Elektro-Heizkessel.

Was ist eine Elektroheizung?

Eine Elektroheizung erzeugt Wärme direkt aus elektrischem Strom – ohne Verbrennung, ohne Schornstein, ohne Heizwasserkreislauf. Ein Heizwiderstand, eine Heizmatte oder ein Strahlungselement wandelt den Strom unmittelbar in Wärme um und gibt diese an den Raum ab. Dabei werden praktisch 100 Prozent der eingesetzten Energie im Gerät in Wärme umgesetzt.

Der entscheidende Unterschied zu klassischen Zentralheizungen: Jedes Gerät heizt eigenständig. Es gibt keinen zentralen Wärmeerzeuger, keine Rohrleitungen und keine Umwälzpumpe. Das macht die Installation sehr einfach – viele Modelle werden schlicht in die Steckdose gesteckt.

Welche Arten von Elektroheizungen gibt es?

Elektroheizungen lassen sich grundsätzlich in zwei Familien einteilen: Direktheizungen, die sofort Wärme abgeben, und Speicherheizungen, die Wärme erst sammeln und zeitversetzt wieder abgeben. Innerhalb dieser beiden Familien gibt es mehrere Bauformen, die jeweils eigene Stärken haben.

  • Infrarotheizung: Erzeugt Strahlungswärme, die wie Sonnenlicht direkt Körper, Möbel und Wände erwärmt – nicht die Luft. Angenehm behaglich, geräuschlos und allergikerfreundlich, weil kein Staub aufgewirbelt wird. Erhältlich als Wandpaneel, Bild, Spiegel oder Naturstein.
  • Konvektor: Erwärmt die Raumluft über Heizdrähte, teils mit Gebläse. Heizt Räume sehr schnell auf, eignet sich gut für kurz genutzte Räume wie Gästezimmer oder Hobbybereich.
  • Flächenspeicherheizung: Kombiniert Strahlungs- und Konvektionswärme mit einer Speichermasse aus Keramik oder Schamott. Lädt sich auf und gibt die Wärme über Stunden gleichmäßig ab – spürbarer Fortschritt gegenüber alten Nachtspeichern.
  • Elektro-Heizkessel: Ersetzt als Zentralgerät einen Gas- oder Ölkessel und versorgt Heizkörper oder Fußbodenheizung über den vorhandenen Wasserkreislauf. Typische Einsatzgebiete: Bestandsgebäude ohne Gasanschluss, Tiny Houses, kleinere Wohneinheiten.
  • Schnellheizer: Kompakte Geräte für sofortige Punktwärme – zum Beispiel im Bad am Morgen oder in der Gäste-Toilette.
  • Elektrokamin: Erzeugt Flammeneffekt und Wärme zugleich, liefert Atmosphäre ohne Rauch und Asche. Oft als stimmungsvolle Zusatzheizung im Wohnbereich.
  • Elektrische Fußbodenheizung: Dünne Heizmatten oder -folien unter Laminat, Vinyl oder Fliesen – ideal bei der Sanierung einzelner Räume, in denen kein Estrich geöffnet werden soll.

Experten-Tipp: Heizleistung richtig berechnen

Welche Leistung Ihr Raum benötigt, lässt sich mit unserem Heizkörperrechner und dem Heizlastrechner orientierend ermitteln. Als grobe Faustregel gilt: rund 100 W/m² im Altbau und 50–70 W/m² im gut gedämmten Gebäude – die genaue Auslegung sollte aber immer raumbezogen erfolgen.

Worauf kommt es beim Kauf einer Elektroheizung an?

Die richtige Elektroheizung hängt davon ab, wie Sie sie einsetzen wollen: als dauerhafte Vollheizung im Neubau, als punktuelle Wärmequelle im Bad oder als flexible Zusatzheizung im Wintergarten. Folgende Aspekte helfen bei der Entscheidung:

  • Leistungsbedarf & Klassifizierung: Einzelgeräte liegen meist zwischen 300 und 2.400 Watt. Im Altbau rechnet man mit etwa 100 W pro Quadratmeter, im Neubau genügen häufig 50 bis 70 W. Bei Dauerbetrieb lohnt sich eine energieeffiziente Bauart mit guter Regelung.
  • Dimensionierung: Leistung immer auf Raumgröße, Dämmstandard und Nutzungsart abstimmen. Eine zu schwache Heizung läuft permanent auf Volllast, eine zu starke taktet unnötig.
  • Heizprinzip: Strahlungswärme (Infrarot) wirkt angenehm, spart oft 1–2 °C Raumtemperatur. Konvektionswärme heizt schneller auf, zirkuliert aber Staub.
  • Steuerung & Thermostat: Ein präzises Thermostat – idealerweise mit Wochenprogramm oder App-Anbindung – ist der größte Stromspar-Hebel.
  • Montageart & Platzbedarf: Wand-, Decken- oder Standgerät? Infrarotmodelle sind besonders flach, Konvektoren brauchen mehr Einbautiefe.
  • Kombination mit Photovoltaik: Wer eigenen Solarstrom nutzt, senkt die Betriebskosten deutlich. Achten Sie auf Geräte, die sich in Smart-Home-Systeme einbinden lassen.
  • Sicherheit: Für Bad und Feuchträume sind Geräte mit entsprechender IP-Schutzklasse (z. B. IPX4) Pflicht.
Thermostat einer modernen Elektroheizung
Elektrische Infrarotheizung

Welche Elektroheizung passt zu welchem Einsatzbereich?

Einsatzbereich Empfohlene Bauart Warum passend
Ferienhaus / selten genutzte Räume Konvektor, Schnellheizer Schnelles Aufheizen, keine Standby-Verluste
Bad / Gäste-WC Schnellheizer, Infrarot-Badheizkörper, elektr. Fußbodenheizung Punktuelle Wärme, geeignet für Feuchträume
Wohnräume im gut gedämmten Neubau Infrarotheizung, Flächenspeicher Behagliche Strahlungswärme, langer Wärmeeffekt
Hobbyraum, Werkstatt, Garage Konvektor, mobiler Heizlüfter Robust, flexibel, schnelle Wärme
Altbau ohne Gasanschluss Elektro-Heizkessel + bestehende Heizkörper Nutzt vorhandenes Rohrleitungssystem
Wintergarten, Tiny House Infrarotheizung, Flächenspeicher Platzsparend, keine Infrastruktur nötig

Welche Lösung wirklich passt, hängt am Ende von Dämmstandard, Nutzungshäufigkeit und vorhandenem Stromanschluss ab. Eine Heizlastberechnung gibt hier die belastbarste Grundlage.

Was kostet eine Elektroheizung?

Die Preise für Elektroheizungen reichen von sehr günstigen mobilen Heizlüftern bis hin zu vollwertigen Elektro-Heizkesseln im vierstelligen Bereich. Entscheidend für den Anschaffungspreis sind Bauart, Leistung, Materialqualität und Ausstattung – etwa ein integriertes Thermostat, WLAN-Anbindung oder ein hochwertiges Design.

Neben dem Gerätepreis spielen die laufenden Stromkosten eine zentrale Rolle. Da Strom pro Kilowattstunde deutlich teurer ist als Gas, lohnt sich eine Elektroheizung vor allem dann, wenn sie gezielt eingesetzt wird – etwa als Zusatzheizung oder in gut gedämmten Gebäuden – oder in Verbindung mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage. Für eine realistische Einschätzung hilft unser Stromkostenrechner für Wärmepumpen, dessen Logik sich auch auf Direktstromheizungen übertragen lässt.

Hinzu kommen – je nach Bauart – Kosten für Montage, Thermostate, Zubehör oder einen Festanschluss durch die Elektrofachkraft. Diese Positionen lassen sich nicht pauschal beziffern und hängen stark von der individuellen Situation ab.

Spar-Tipp

Die Preise für Elektroheizungen unterscheiden sich je nach Anbieter teils erheblich – ein Vergleich kann schnell mehrere Hundert Euro Unterschied machen. Es lohnt sich, Angebote online bei uns (heizungsdiscount24.de) zu vergleichen.
Kosten und Effizienz einer Elektroheizung
Stand-Konvektor von Stiebel Eltron

Welche Förderung gibt es für eine Elektroheizung?

Rein strombetriebene Heizungen (außer Wärmepumpen) gehören nicht zu den Technologien, die über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als Hauptheizung bezuschusst werden. Wer mit Strom heizt, sollte daher vor allem das Zusammenspiel mit erneuerbarer Stromerzeugung prüfen – hier gibt es attraktive Förderwege.

Förderart Fördersatz / Details Voraussetzung
BEG-Heizungstausch (KfW 458) 30–70 % Zuschuss Nur für Wärmepumpen, Biomasse, Solarthermie, Wärmenetzanschluss – NICHT für Direkt-Elektroheizungen
KfW-Ergänzungskredit 358/359 Zinsgünstiger Kredit bis 120.000 € Nur in Kombination mit zugesagter KfW- oder BAFA-Zuschussförderung
Steuerbonus nach §35c EStG 20 % über 3 Jahre absetzbar Energetische Einzelmaßnahmen im selbst genutzten Eigenheim, Gebäude älter als 10 Jahre
PV-Anlagen-Förderung (EEG) Einspeisevergütung, 0 % MwSt. auf PV-Anlagen Anlage bis bestimmter Größe auf Wohngebäuden
Regionale Programme Zuschüsse einzelner Bundesländer/Kommunen Variieren stark – lokal prüfen

Die Antragstellung für KfW- und BAFA-Programme muss vor Vertragsabschluss erfolgen. Wer eine Elektroheizung mit einer neuen Photovoltaik-Anlage kombiniert, profitiert über die PV-Förderung indirekt auch beim Heizen – der selbst erzeugte Strom senkt die Betriebskosten erheblich.

* Stand April 2026 – Alle Angaben ohne Rechtsverbindlichkeit und ohne Gewähr.

Führende Hersteller für Elektroheizungen

Bei HeizungsDiscount24 finden Sie eine breite Auswahl namhafter Hersteller, die sich seit Jahren in der Heiztechnik etabliert haben:

  • Bosch – Bekannt für solide Elektro-Heizkessel wie die Tronic-Heat-Serie sowie moderne Infrarot-Strahlungsheizungen und Konvektoren.
  • Buderus – Traditionsmarke mit Elektro-Heizgeräten wie dem Logamax E156 und Infrarot-Strahlungsheizungen der Logatrend-Reihe.
  • HM Heizkörper – Spezialist für schlanke Infrarotheizungen und passendes Zubehör – oft die preisgünstige Einstiegslösung.
  • Stiebel Eltron – Deutscher Pionier im Bereich Elektrowärme mit einem breiten Sortiment aus Flächenspeichern (ETS/ETT/ETW-Plus), Konvektoren und Infrarotheizungen.
  • Vaillant – Mit dem Elektro-Heizzentralgerät eloBLOCK eine bewährte Wahl, wenn ein zentrales, wasserführendes System elektrisch betrieben werden soll.
  • Viessmann – Breites Sortiment mit Elektro-Heizkesseln (Vitotron), Infrarotheizungen (Vitoplanar), Schnellheizern und stimmungsvollen Elektrokaminen.
Elektroheizung im Altbau
Führende Hersteller für Elektroheizungen

Ist eine Elektroheizung im Altbau sinnvoll?

Im unsanierten Altbau wird eine Elektroheizung als Hauptheizung schnell teuer, weil der Wärmebedarf hoch ist und jede Kilowattstunde Strom direkt zu Buche schlägt. Als Zusatzheizung für einzelne, selten genutzte Räume – etwa Hobbyraum, Dachzimmer oder Gäste-WC – kann sie dagegen eine praktische Ergänzung sein, weil sie ohne Eingriff in das bestehende Heizsystem auskommt.

Wer einen Altbau umfassend saniert und die Dämmung verbessert, kann auch über Flächenspeicher- oder Infrarotheizungen als Vollheizung nachdenken.

Wie kombiniere ich eine Elektroheizung mit einer Photovoltaik-Anlage?

Die Kombination aus Elektroheizung und PV-Anlage senkt die Betriebskosten spürbar, weil selbst erzeugter Solarstrom nichts extra kostet. Besonders gut passt das Prinzip zu Flächenspeicherheizungen, die den tagsüber produzierten Strom in Form von Wärme zwischenspeichern und abends wieder abgeben. Auch Infrarotheizungen mit smarter Steuerung lassen sich so programmieren, dass sie bevorzugt bei Solarüberschuss laufen. Wichtig ist ein Energiemanagement-System, das PV-Produktion und Heizbedarf aufeinander abstimmt.

Noch Fragen zur passenden Elektroheizung?

Sie sind sich unsicher, welche Leistung Sie benötigen oder ob ein Konvektor oder eine Infrarotheizung besser zu Ihrem Raum passt? Unsere Fachberater helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen elektrischen Heizlösung für Ihr Projekt.

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Häufige Fragen

Wie viel kW brauche ich mit einer Elektroheizung für 120 qm?

Als grobe Orientierung gilt im Altbau rund 100 W/m², im gut gedämmten Neubau 50–70 W/m². Die Heizlast sollte vor dem Kauf raumbezogen berechnet werden.

Wohnfläche Altbau (ca. 100 W/m²) Neubau (ca. 60 W/m²)
80 m² rund 8 kW Gesamtleistung rund 5 kW Gesamtleistung
120 m² rund 12 kW Gesamtleistung rund 7 kW Gesamtleistung
180 m² rund 18 kW Gesamtleistung rund 11 kW Gesamtleistung

Für eine belastbare Auslegung nutzen Sie unseren Heizlastrechner.

Kann ich eine Elektroheizung als alleinige Hauptheizung nutzen?

Grundsätzlich ja, sinnvoll ist das vor allem in gut gedämmten Neubauten, kleinen Wohneinheiten oder Tiny Houses. In schlecht gedämmten Bestandsgebäuden führen die Stromkosten dagegen zu hohen laufenden Ausgaben.

Ist eine Elektroheizung umweltfreundlich?

Das hängt direkt am Strommix. Mit Ökostrom oder eigenem Solarstrom heizen Sie weitgehend CO2-frei, bei konventionellem Netzstrom fällt die Bilanz deutlich schlechter aus.

Wie schnell wird eine Infrarotheizung warm?

Die Strahlungswärme ist im direkten Umfeld bereits nach wenigen Minuten spürbar. Bis sich der ganze Raum angenehm temperiert anfühlt, vergehen typischerweise 10 bis 15 Minuten.

Müssen Elektroheizungen gewartet werden?

Der Wartungsaufwand ist minimal. Die Geräte haben kaum bewegliche Teile, keine Verbrennungstechnik und keinen Wasserkreislauf – in der Regel reicht regelmäßige Reinigung.

Lohnt sich eine Elektroheizung im Bad?

Für das Bad ist eine Elektroheizung häufig eine praktische Lösung, weil sie gezielt vor der Nutzung einschaltet und schnell Wärme liefert – ohne in die Zentralheizung eingreifen zu müssen. Achten Sie auf die passende Schutzart (z. B. IPX4).

Kurzzusammenfassung

Eine Elektroheizung ist die flexibelste Wärmequelle überhaupt: schnell installiert, wartungsarm und überall dort sinnvoll, wo keine Zentralheizung hinkommt. Infrarotheizung, Konvektor oder Flächenspeicher – die passende Bauart hängt von Raum, Nutzung und Dämmstandard ab. In Verbindung mit Photovoltaik wird das Heizen mit Strom besonders attraktiv.

Fach-Redaktion: Dieser Ratgeber wurde von der Fachredaktion von HeizungsDiscount24 erstellt. Wir prüfen unsere Inhalte regelmäßig auf technische Aktualität.

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