Ihre Fachberatung im Onlineshop - so kaufen Sie die richtige Elektroheizung
Kurzfakten - Elektroheizung auf einen Blick
Stand: April 2026 – geprüft von der HeizungsDiscount24-Fachredaktion
Ob im Wintergarten, Bad, Hobbyraum oder Ferienhaus: Eine Elektroheizung bringt schnell Wärme dorthin, wo weder Gasanschluss noch Heizkörper vorhanden sind. Mit nur einer Steckdose oder einem Stromanschluss ist sie sofort einsatzbereit – ohne Schornstein, ohne Wassertechnik, ohne aufwendige Installation. Bei HeizungsDiscount24 finden Sie Elektroheizungen in allen gängigen Bauformen – von der dezenten Infrarotheizung über den schnellen Konvektor bis hin zum vollwertigen Elektro-Heizkessel.
Eine Elektroheizung erzeugt Wärme direkt aus elektrischem Strom – ohne Verbrennung, ohne Schornstein, ohne Heizwasserkreislauf. Ein Heizwiderstand, eine Heizmatte oder ein Strahlungselement wandelt den Strom unmittelbar in Wärme um und gibt diese an den Raum ab. Dabei werden praktisch 100 Prozent der eingesetzten Energie im Gerät in Wärme umgesetzt.
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Zentralheizungen: Jedes Gerät heizt eigenständig. Es gibt keinen zentralen Wärmeerzeuger, keine Rohrleitungen und keine Umwälzpumpe. Das macht die Installation sehr einfach – viele Modelle werden schlicht in die Steckdose gesteckt.
Elektroheizungen lassen sich grundsätzlich in zwei Familien einteilen: Direktheizungen, die sofort Wärme abgeben, und Speicherheizungen, die Wärme erst sammeln und zeitversetzt wieder abgeben. Innerhalb dieser beiden Familien gibt es mehrere Bauformen, die jeweils eigene Stärken haben.
Welche Leistung Ihr Raum benötigt, lässt sich mit unserem Heizkörperrechner und dem Heizlastrechner orientierend ermitteln. Als grobe Faustregel gilt: rund 100 W/m² im Altbau und 50–70 W/m² im gut gedämmten Gebäude – die genaue Auslegung sollte aber immer raumbezogen erfolgen.
Die richtige Elektroheizung hängt davon ab, wie Sie sie einsetzen wollen: als dauerhafte Vollheizung im Neubau, als punktuelle Wärmequelle im Bad oder als flexible Zusatzheizung im Wintergarten. Folgende Aspekte helfen bei der Entscheidung:
| Einsatzbereich | Empfohlene Bauart | Warum passend |
|---|---|---|
| Ferienhaus / selten genutzte Räume | Konvektor, Schnellheizer | Schnelles Aufheizen, keine Standby-Verluste |
| Bad / Gäste-WC | Schnellheizer, Infrarot-Badheizkörper, elektr. Fußbodenheizung | Punktuelle Wärme, geeignet für Feuchträume |
| Wohnräume im gut gedämmten Neubau | Infrarotheizung, Flächenspeicher | Behagliche Strahlungswärme, langer Wärmeeffekt |
| Hobbyraum, Werkstatt, Garage | Konvektor, mobiler Heizlüfter | Robust, flexibel, schnelle Wärme |
| Altbau ohne Gasanschluss | Elektro-Heizkessel + bestehende Heizkörper | Nutzt vorhandenes Rohrleitungssystem |
| Wintergarten, Tiny House | Infrarotheizung, Flächenspeicher | Platzsparend, keine Infrastruktur nötig |
Welche Lösung wirklich passt, hängt am Ende von Dämmstandard, Nutzungshäufigkeit und vorhandenem Stromanschluss ab. Eine Heizlastberechnung gibt hier die belastbarste Grundlage.
Die Preise für Elektroheizungen reichen von sehr günstigen mobilen Heizlüftern bis hin zu vollwertigen Elektro-Heizkesseln im vierstelligen Bereich. Entscheidend für den Anschaffungspreis sind Bauart, Leistung, Materialqualität und Ausstattung – etwa ein integriertes Thermostat, WLAN-Anbindung oder ein hochwertiges Design.
Neben dem Gerätepreis spielen die laufenden Stromkosten eine zentrale Rolle. Da Strom pro Kilowattstunde deutlich teurer ist als Gas, lohnt sich eine Elektroheizung vor allem dann, wenn sie gezielt eingesetzt wird – etwa als Zusatzheizung oder in gut gedämmten Gebäuden – oder in Verbindung mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage. Für eine realistische Einschätzung hilft unser Stromkostenrechner für Wärmepumpen, dessen Logik sich auch auf Direktstromheizungen übertragen lässt.
Hinzu kommen – je nach Bauart – Kosten für Montage, Thermostate, Zubehör oder einen Festanschluss durch die Elektrofachkraft. Diese Positionen lassen sich nicht pauschal beziffern und hängen stark von der individuellen Situation ab.
Die Preise für Elektroheizungen unterscheiden sich je nach Anbieter teils erheblich – ein Vergleich kann schnell mehrere Hundert Euro Unterschied machen. Es lohnt sich, Angebote online bei uns (heizungsdiscount24.de) zu vergleichen.
Rein strombetriebene Heizungen (außer Wärmepumpen) gehören nicht zu den Technologien, die über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als Hauptheizung bezuschusst werden. Wer mit Strom heizt, sollte daher vor allem das Zusammenspiel mit erneuerbarer Stromerzeugung prüfen – hier gibt es attraktive Förderwege.
| Förderart | Fördersatz / Details | Voraussetzung |
|---|---|---|
| BEG-Heizungstausch (KfW 458) | 30–70 % Zuschuss | Nur für Wärmepumpen, Biomasse, Solarthermie, Wärmenetzanschluss – NICHT für Direkt-Elektroheizungen |
| KfW-Ergänzungskredit 358/359 | Zinsgünstiger Kredit bis 120.000 € | Nur in Kombination mit zugesagter KfW- oder BAFA-Zuschussförderung |
| Steuerbonus nach §35c EStG | 20 % über 3 Jahre absetzbar | Energetische Einzelmaßnahmen im selbst genutzten Eigenheim, Gebäude älter als 10 Jahre |
| PV-Anlagen-Förderung (EEG) | Einspeisevergütung, 0 % MwSt. auf PV-Anlagen | Anlage bis bestimmter Größe auf Wohngebäuden |
| Regionale Programme | Zuschüsse einzelner Bundesländer/Kommunen | Variieren stark – lokal prüfen |
Die Antragstellung für KfW- und BAFA-Programme muss vor Vertragsabschluss erfolgen. Wer eine Elektroheizung mit einer neuen Photovoltaik-Anlage kombiniert, profitiert über die PV-Förderung indirekt auch beim Heizen – der selbst erzeugte Strom senkt die Betriebskosten erheblich.
* Stand April 2026 – Alle Angaben ohne Rechtsverbindlichkeit und ohne Gewähr.
Bei HeizungsDiscount24 finden Sie eine breite Auswahl namhafter Hersteller, die sich seit Jahren in der Heiztechnik etabliert haben:
Im unsanierten Altbau wird eine Elektroheizung als Hauptheizung schnell teuer, weil der Wärmebedarf hoch ist und jede Kilowattstunde Strom direkt zu Buche schlägt. Als Zusatzheizung für einzelne, selten genutzte Räume – etwa Hobbyraum, Dachzimmer oder Gäste-WC – kann sie dagegen eine praktische Ergänzung sein, weil sie ohne Eingriff in das bestehende Heizsystem auskommt.
Wer einen Altbau umfassend saniert und die Dämmung verbessert, kann auch über Flächenspeicher- oder Infrarotheizungen als Vollheizung nachdenken.
Die Kombination aus Elektroheizung und PV-Anlage senkt die Betriebskosten spürbar, weil selbst erzeugter Solarstrom nichts extra kostet. Besonders gut passt das Prinzip zu Flächenspeicherheizungen, die den tagsüber produzierten Strom in Form von Wärme zwischenspeichern und abends wieder abgeben. Auch Infrarotheizungen mit smarter Steuerung lassen sich so programmieren, dass sie bevorzugt bei Solarüberschuss laufen. Wichtig ist ein Energiemanagement-System, das PV-Produktion und Heizbedarf aufeinander abstimmt.
Sie sind sich unsicher, welche Leistung Sie benötigen oder ob ein Konvektor oder eine Infrarotheizung besser zu Ihrem Raum passt? Unsere Fachberater helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen elektrischen Heizlösung für Ihr Projekt.
Als grobe Orientierung gilt im Altbau rund 100 W/m², im gut gedämmten Neubau 50–70 W/m². Die Heizlast sollte vor dem Kauf raumbezogen berechnet werden.
| Wohnfläche | Altbau (ca. 100 W/m²) | Neubau (ca. 60 W/m²) |
|---|---|---|
| 80 m² | rund 8 kW Gesamtleistung | rund 5 kW Gesamtleistung |
| 120 m² | rund 12 kW Gesamtleistung | rund 7 kW Gesamtleistung |
| 180 m² | rund 18 kW Gesamtleistung | rund 11 kW Gesamtleistung |
Für eine belastbare Auslegung nutzen Sie unseren Heizlastrechner.
Grundsätzlich ja, sinnvoll ist das vor allem in gut gedämmten Neubauten, kleinen Wohneinheiten oder Tiny Houses. In schlecht gedämmten Bestandsgebäuden führen die Stromkosten dagegen zu hohen laufenden Ausgaben.
Das hängt direkt am Strommix. Mit Ökostrom oder eigenem Solarstrom heizen Sie weitgehend CO2-frei, bei konventionellem Netzstrom fällt die Bilanz deutlich schlechter aus.
Die Strahlungswärme ist im direkten Umfeld bereits nach wenigen Minuten spürbar. Bis sich der ganze Raum angenehm temperiert anfühlt, vergehen typischerweise 10 bis 15 Minuten.
Der Wartungsaufwand ist minimal. Die Geräte haben kaum bewegliche Teile, keine Verbrennungstechnik und keinen Wasserkreislauf – in der Regel reicht regelmäßige Reinigung.
Für das Bad ist eine Elektroheizung häufig eine praktische Lösung, weil sie gezielt vor der Nutzung einschaltet und schnell Wärme liefert – ohne in die Zentralheizung eingreifen zu müssen. Achten Sie auf die passende Schutzart (z. B. IPX4).
Eine Elektroheizung ist die flexibelste Wärmequelle überhaupt: schnell installiert, wartungsarm und überall dort sinnvoll, wo keine Zentralheizung hinkommt. Infrarotheizung, Konvektor oder Flächenspeicher – die passende Bauart hängt von Raum, Nutzung und Dämmstandard ab. In Verbindung mit Photovoltaik wird das Heizen mit Strom besonders attraktiv.
Fach-Redaktion: Dieser Ratgeber wurde von der Fachredaktion von HeizungsDiscount24 erstellt. Wir prüfen unsere Inhalte regelmäßig auf technische Aktualität.